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Fitnesstrends für 2020

Bald ist es wieder soweit. Das neue Jahr startet, die Vorsätze sind groß und die Möglichkeiten unendlich. Auch 2020 gibt es wieder neue Trends, die dir dabei helfen, deine persönlichen Fitnessziele zu erreichen und neuen Schwung in die Routine zu bringen.

  1. Mental Training

Wir wissen alle schon lange, dass wahre Gesundheit nicht nur den Körper umfasst, sondern auch Geist und Seele. Doch wie sieht es mit deiner seelischen Fitness aus? Fitnessstudios wollen in Zukunft auch Kurse für mentale Wellness anbieten. Durch zusätzliche Massagen, Atem- und Meditationsübungen hast du nicht nur viel mehr Energie, sondern kannst dich auch besser fokussieren und deine Energie neu gewonnene Energie zielgerichteter einsetzen. Damit wird das geistige Wohlbefinden über die körperliche Beanspruchung hinaus gefördert.

 

 

 

 

 

 

 

2. Yoga-Hybriden

Zwei verschiedene Sportarten mischen? Das ist seit Kurzem ein neuer Trend in der Fitnessbranche. Besonders im Yoga gibt es 2020 einige neue Trends, die auffallen.

HIIT-Yoga

Oder auch Athleticflow ist – wie der Name schon verrät – eine Mischung aus traditionellem Yoga zur Entspannung und anstrengendem, schweißtreibendem High Intensity Training. Athleticflow umfasst ein Warm-Up, zwei Bein-, Ganzkörper-, Oberkörper- und Core-Trainings und endet schließlich mit dem Savasana. Diese Kombination erlaubt dir, in kürzester Zeit ein auspowerndes Training zu absolvieren, während du direkt im Anschluss mithilfe von Yoga-Elementen mental runter fährst.

Gin-Yoga 

Ja, richtig gelesen. Dieser Trend aus Großbritannien erfreut sich momentan starker Beliebtheit. Es gibt vorwiegend 2 Varianten: Entweder wird der Gin Tonic vor- oder nach dem Yoga getrunken. Vor dem Yoga ist jedoch die sinnvollere Variante. Doch warum eigentlich? Der Gin soll während der Yoga-Sequenzen seine muskelentspannende Eigenschaft entfalten und die Muskeln und Gelenke somit beweglicher machen.

Kettlebell-Yoga

Obwohl Yoga von außen betrachtet oftmals harmlos und leicht aussieht, fordern bestimmte Asanas viel Kraft und Konzentration. Um die Muskeln nochmal zusätzlich zu beanspruchen oder dem Körper neue Herausforderungen zu stellen, bietet sich Kettlebell-Yoga besonders gut an. Hierbei arbeitet man eher mit leichten Kettlebells, damit der eher sanfte Yoga-Flow nicht gestört wird.

 

 

 

 

 

 

 

3. Fitnesstracker

Fitnesstracker im Form von Smartwatches, Pulsuhren oder ähnlichen Wearables bleiben weiterhin im Trend. Egal, ob Anfänger oder Fortgeschrittener, sportliche Leistungen zu verfolgen und dokumentarisch auf einer Watch und dem üblicherweise gekoppelten Smartphone festzuhalten, bleibt auch in 2020 beliebt. Aber warum eigentlich? Hauptsächlich natürlich, um Erfolge und Fortschritte zu messen und motiviert zu bleiben. Auch außerhalb der eigentlichen Trainingszeit sind Fitnesstracker ganz nützlich, da sie Basisfunktionen wie Schrittzähler und die Anzahl der Aktivitätskalorien messen. Inzwischen gibt es auch Smart Watches, die uns daran erinnern, Wasser zu trinken oder im Büro zwischendurch mal aufzustehen. Denn die gesundheitliche Fitness sollte nicht nur ein paar Stunden pro Woche, sondern auch im Alltag trainiert werden.

4. Glide Fit

Glidefit kombiniert verschiedene Elemente aus dem Funktions- und Balancetraining. Die Stabilitätsübungen werden auf einem Board auf dem Wasser ausgeführt. Anfänger brauchen oft mehrere Trainingsstunden, um überhaupt auf das Board zu kommen. Einmal geschafft, verbessert es das Reaktionsvermögen, die Koordination und das Körperbewusstsein im Allgemeinen. Wenn du noch nicht genau sicher bist, ob das überhaupt der richtige Sport für dich ist, empfehlen wir, zunächst ein Stand Up Paddle Board (kurz SUP) zu kaufen. Auf dem lassen sich die Glide Fit Übungen ebenso gut durchführen und das Paddeln über See, den Fluss oder auf dem Meer macht riesig Spaß

5. Achtsames Laufen

Jeder war sicher schon einmal joggen. Nicht Wenige sind dabei geblieben, weil das Lauftraining genau das gibt, was sich viele von einem guten Workout erwarten. Achtsames Laufen oder auch DML (Dynamische Laufmethode) kombiniert das herkömmliche Joggen mit Meditationselementen und hebt das gewöhnliche Joggen somit auf ein neues Level. Das Ziel ist es, sich der eigenen Bewegungen bewusster zu werden, um völlig im Hier und Jetzt zu sein und dabei ein Gefühl von  Glück und Ausgeglichenheit zu erleben.

 

6. Ganztägiges Training

Der Vorteil von ganztägigem Training ist es, die Sporteinheiten besser in den Alltag zu integrieren. Auf diese Weise fällt es leichter, kontinuierlich und täglich zu trainieren. Man macht z.B. nach dem Aufstehen für zehn Minuten Yoga, geht dann in der Mittagspause ein wenig spazieren und beendet den Tag mit einer kurzen, 15-minütigen Krafteinheit am Abend. Vor allem spielt NEAT eine große Rolle für die Gesundheit. NEAT ist eine Abkürzung und steht für „Non-Exercise Activity Thermogenesis“, zu Deutsch Aktivitätsthermogenese ohne Sport. Denn auch unbewusste Bewegungen wie Treppensteigen oder der Gang zum Kaffeeautomaten spielen für deinen täglichen Kalorienverbrauch eine große Rolle. Denn jede auch nur kleinste Bewegung verbraucht Energie!

Völlig egal welcher Fitnesstrend 2020 dir am ehesten zusagt, der Trend geht ganz klar in Richtung Vielseitigkeit. Es sollte also in den kommenden Monaten auf keinen Fall langweilig werden in deinem Fitnessalltag.

 

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